Der Menstruationszyklus der Frau ist ein natürlicher Vorgang im Körper der Frau, der ungefähr einen Monat dauert. Beginn des Zyklus ist der erste Tag der monatlichen Blutung. Demnach ist der letzte Tag der Tag vor Beginn der erneuten Blutung. Im Verlauf des Zyklus wird die Schleimhaut der Gebärmutter abgestoßen und erneuert. Während dieses Verfahrens steht im Eierstock ein Ei zur Befruchtung bereit. Die beschriebenen Vorgänge im Inneren der Frauen werden gesteuert von Hypothalamus, Hypophyse und Ovar. Diese Steuerung funktioniert mit den Hormonen Östrogen und Progesteron. Mit diesen Hormonen funktionieren auch die gängigen Babyverhütungspillen, welche die Schwangerschaft vortäuschen und den Eisprung somit vereiteln.
Alles in allem teilt man den Zyklus in 2 Phasen ein: Das erste Stadium zwischen Beginn der Menstruation und dem Eisprung, auch Follikelphase genannt.
Die zweite Stufe zwischen Eisprung und Eintritt der nächsten Menstruation, auch Sekretionsphase genannt.
Ein normaler Kreislauf dauert zwischen 23 und 35 Tagen.
Den allerersten Regelzyklus bekommen die Mädchen in der Pubertät.
Ein extrem länger andauernder oder kürzer andauernder Zyklus oder Störungen des Kreislaufs deuten auf eine Erkrankung der Frau hin. Auch Untergewicht kann zur Beeinträchtigung eines regelmäßigen Zyklus beitragen. In solchen Fällen sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, da sonst schwerwiegende Folgeschäden für die Frau erscheinen können und die Fertilität in Gefahr ist. Eine Sonderform bildet die Schwangerschaft, weil der Regelzyklus hier ohnehin unterbrochen ist und der Eisprung nicht erfolgt. Folglich bleibt die Blutung während der Schwangerschaft aus. Trotzdem ist auch in der Schwangerschaft medizinische Kontrolle notwendig.
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Dienstag, 2. August 2011
Montag, 20. Juni 2011
Geheimnisvolle Periode
Die Periode der Frau, die bekanntlich einmal im Monat in der Regelblutung sichtbar wird, hat schon immer Nährboden für Geschichten und Gerüchte geliefert. Fast kein anderes natürliches Phänomen des menschlichen Körpers wurde so lange abgewertet und mit Verderben assoziiert.
Vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit galt die Menstruation der Frau als Hinweis der Unreinheit. In der Regel bezog man diese Unreinheit auf Frau und Blut. Diese Überzeugung ging sogar so weit, dass die Frau als Vermittlerin böser Energie verstanden wurde. So durfte eine menstruierende Frau lange Zeit kein Obst oder Gemüse reinigen, denn man argwöhnte, dass dieses verfaulen könnte.
Aus einem ähnlichen Grund wurden die Frauen auch bei der Bier-und Weinherstellung ausgeschlossen, denn man war der Meinung, dass das Getränk sonst zu sauer werden würde. Dies war aber noch längst nicht alles. Auch das Blut wurde als befleckt aufgefasst und es wurde jedem geraten, nicht mit diesem in Kontakt zu kommen, da man sonst ernsthafte Nachwirkungen für die Gesundheit befürchten müsse. Demnach ist es nicht weiter erstaunlich, dass jedem Mann aus moralischen Gründen der Sex verboten war, wenn seine Frau an der Periode litt. Das Ganze ging sogar so weit, dass man einer Frau abriet, sich eine Dauerwelle machen zu lassen, da diese ohnehin nich lange halten werde .
Eines ist sicher: Wenn es um die Erfindung von Mythen geht, ist der menschlichen Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Trotz allem sind die Märchen weit in der Gesellschaft verbreitet und findet auch heute noch Anhänger, auch in wirtschaftlich hochentwickelten Ländern. So ist es in Japan die Regel, dass die Frauen einen Handschuh tragen, wenn sie sich einen Tampon einführen wollen, damit sie nicht mit dem unsauberen Blut in Kontakt kommen. Das gleiche gilt für Frauen in Amerika. In den USA ist der Tampon mit Einführhilfe weit verbreitet, weil diese Art gewährleistet, dass man nicht mit dem Blut in Berührung kommt.
Die reine Wissenschaft bewertet all die Geschichten als reinen Aberglauben, der nicht zu belegen ist. Sie sind erdichtet worden, weil der Mensch immer Erklärungen für Phänomene in der Natur sucht, die er nicht erklären kann. Diese Erklärungsversuche verändern sich mit der Zeit, da sich das Wissen der Menschen immer mehr verändert.
Vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit galt die Menstruation der Frau als Hinweis der Unreinheit. In der Regel bezog man diese Unreinheit auf Frau und Blut. Diese Überzeugung ging sogar so weit, dass die Frau als Vermittlerin böser Energie verstanden wurde. So durfte eine menstruierende Frau lange Zeit kein Obst oder Gemüse reinigen, denn man argwöhnte, dass dieses verfaulen könnte.
Aus einem ähnlichen Grund wurden die Frauen auch bei der Bier-und Weinherstellung ausgeschlossen, denn man war der Meinung, dass das Getränk sonst zu sauer werden würde. Dies war aber noch längst nicht alles. Auch das Blut wurde als befleckt aufgefasst und es wurde jedem geraten, nicht mit diesem in Kontakt zu kommen, da man sonst ernsthafte Nachwirkungen für die Gesundheit befürchten müsse. Demnach ist es nicht weiter erstaunlich, dass jedem Mann aus moralischen Gründen der Sex verboten war, wenn seine Frau an der Periode litt. Das Ganze ging sogar so weit, dass man einer Frau abriet, sich eine Dauerwelle machen zu lassen, da diese ohnehin nich lange halten werde .
Eines ist sicher: Wenn es um die Erfindung von Mythen geht, ist der menschlichen Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Trotz allem sind die Märchen weit in der Gesellschaft verbreitet und findet auch heute noch Anhänger, auch in wirtschaftlich hochentwickelten Ländern. So ist es in Japan die Regel, dass die Frauen einen Handschuh tragen, wenn sie sich einen Tampon einführen wollen, damit sie nicht mit dem unsauberen Blut in Kontakt kommen. Das gleiche gilt für Frauen in Amerika. In den USA ist der Tampon mit Einführhilfe weit verbreitet, weil diese Art gewährleistet, dass man nicht mit dem Blut in Berührung kommt.
Die reine Wissenschaft bewertet all die Geschichten als reinen Aberglauben, der nicht zu belegen ist. Sie sind erdichtet worden, weil der Mensch immer Erklärungen für Phänomene in der Natur sucht, die er nicht erklären kann. Diese Erklärungsversuche verändern sich mit der Zeit, da sich das Wissen der Menschen immer mehr verändert.
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